Frettchen Einzelhaltung

Templermeister / pixelio.de

Kurzer Steckbrief zum Frettchen ......................................................... 1
Die Frettchen Geschichte .................................................................................................................... 1 Daten zum Frettchen ........................................................................................................................... 2

Gründe gegen die Frettchen Einzelhaltung ......................................... 2 Warum halten einige Frettchen alleine? ............................................. 3 Mein Tipp ............................................................................................ 3

Kurzer Steckbrief zum Frettchen
Die Frettchen Geschichte Das Frettchen stammt Ursprünglich aus Afrika, verbreitete sich aber recht schnell in ganz Europa. Es gab bereits Spuren im 4. Jahrhundert v.Chr. von Frettchen. Denn sie wurden bei der Jagd verwendet um Hase oder Kaninchen aus ihrem Bau zu jagen. So wurden viele plagen in der gesamten Geschichte

bekämpft und der Stein des Weges der heutigen Haustier Frettchens wurden gelegt. Daten zum Frettchen Frettchen stammen aus der Familie der Marder und sind eine domestizierende Form (Haustierform) der Untergattung der Iltisse. Männliche Frettchen, auch Rüden genannt werden bis zu 80 cm groß. Fähen, also die Weibchen, werden dagegen nur ca. 60 cm groß. Die Grundfarbe des Frettchen Fells ist gelblichweiß. Wobei es hier natürlich gerade durch die modernen Züchtungsformen, wie die Auslesezucht viele verschiedene Farbkombinationen gibt. Es werden zum Beispiel auch Albino Frettchen gezüchtet, welche gänzlich weiß sind. Frettchen werden in der Regel ca. 8 Jahre alt. Wobei in der Wildnis lebende Tiere deutlich älter werden können. Dies liegt allerdings an den Zuchtmethoden, welche sich eher auf das äußere der Frettchen spezialisieren und nicht auf die Gesundheit.

Gründe gegen die Frettchen Einzelhaltung
Frettchen wurden Ursprünglich für die Jagd in Rudeln gezüchtet und sind wie schon erwähnt eine domestizierende Form (Haustierform). In der Wildnis, aber auch in der Zucht eines Jägers sind die Frettchen den ganzen Tag beschäftigt. Sie nehmen an der Jagd teil oder spielen den ganzen Tag im Gehege mit ihren Artgenossen. Oft liest man in Internet Foren, dass Frettchen nicht zahm werden und nach Monaten immer noch beißen. Allerdings wenn man sich mal überlegt was das für ein Tier ist, ist es doch nur logisch. Ein Frettchen ist kein Hund oder eine Katze. Irgendwie muss es ja seine Energie loswerden und dies kann ein Mensch, der in der Regel noch Berufstätig ist, nur schwer bewerkstelligen. Diese Tiere brauch sehr viel Auslauf und Beschäftigung und auch wenn man es mehrere Stunden am Tag raus lässt und mit ihm spielt, ist es immer noch nicht dasselbe wie mit einem Artgenossen. Ich habe auch schon von vielen Leuten gehört, dass nach dem, eines der beiden Frettchen starb, das zweite nichts mehr aß, nicht mehr spielte und auf einmal auch wieder anfing zu beißen. Es trauerte sichtlich. Nachdem dieses Herrchen
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dann ein weiteres Frettchen dazu holte, blühte das andere Tier wieder vollends auf und entwickelte neue Lebenslust. Man merkt auch ganz deutlich, wenn man erst ein Frettchen hatte und später ein zweites dazu holte den Unterschied im Verhalten. Sie sind viel offener, teilweise entspannter aber auch viel wilder beim Spielen.

Warum halten einige Frettchen alleine?
Das Frettchen ist eine domestizierende Form (Haustierform) des Iltisses, welcher an sich ein Einzelgänger ist. Frettchen dagegen, sind eine Zuchtform, die nicht in der Wildnis entstand, sondern von Menschenhand gezüchtet wurden. Diese Frettchen wurden damals schon in Rudeln gehalten. Viele meinen Außerdem das ein Frettchen mit genügend Pflege und Zeit genauso Glücklich werden kann wie ein Tier in Rudel Haltung. Natürlich gibt es Tiere die scheinbar auch Glücklich zu sein schein. Aber wenn man den Vergleich eines Frettchen in einem Rudel hat, sieht man das diese Tiere zusammen gehören. Es sind einfach Rudeltiere und so sollten sie auch gehalten werden.

Mein Tipp
Am besten ist es sich sofort aus einem Rudel zwei Geschwister zunehmen. Denn so hat man in der Regel nicht das Problem, das sich die Tiere nicht verstehen.

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