14.09.

2006 14:08:00
Arbeitskonzept: „Mechanismus – Organismus“
These und Vorgehensweise:
Der Arbeitsansatz basiert im Wesentlichen auf der interkulturellen Erforschung eines geistig-seelischen Verständnisses von Leben in traditionalen Überlieferungen. Untersucht werden sollen duale Konzepte von Maschinen und Lebewesen, bzw. deren gemeinsame Schnittstelle und Scheidegrenze in Traditionen, wie der hinduistischen, dem Buddhismus, den Hochreligionen nahöstlichen Ursprungs, sowie nicht zuletzt in schamanistischen Systemen. Ziel der Arbeit ist zunächst eine Sammlung und Darstellung von MaschineLeben-Konzepten in „metaphysischen“ Traditionen bezüglich Semantik, Bedeutung und technischen Strukturen. Weiters sollen diese Ansätze in Bezug auf Ähnlichkeit untereinander und logische Geschlossenheit untersucht werden. In einem dritten Schritt soll dann festgestellt werden, inwiefern diese destillierten seelisch-geistigen Ansätze ein modernes MaschinenVerständnis sinnvoll modifizieren können, bzw. welche Implikationen sich für den Bereich der Erforschung künstlicher Intelligenz und der Kybernetik ergeben.1 Wie z.B.? Eine vierter sich eventuell ergebender Schritt Stufe wäre dann die experimentelleen Umsetzung an einer modernen „Maschine“, wie etwa einem Computer oder Roboter in Zusammenarbeit mit einer technischen Fakultät oder Arbeitsgruppe. Ja, das wäre super toll! :-) So was wäre doch auf jeden Fall irgendwie einzubauen, oder? Dann bekäme es so einen wunderbar direkten Bezug zum Alltäglichen einer TU.

Motive und Prämissen:

1

Ein Anfang der Untersuchung wäre etwa ein Vergleich des chinesischen Ch’i, dem japanischen Ki , dem koreanischen Gi und dem altäqyptischen Ka mit den indischen Begriffen von Prana und Akasha in Beziehung zu dem westlichen Konzept des Äthers, der Quintia Essentia und des Pneuma als Schnittstellen des Lebendigen mit dem Mechanischen.

Hertha von: Die Mühle des Hamlet. Angenommen wird daher – zumindest in einigen Bereichen – ein gemeinsamer Ursprung von Lebenskonzepten. Ihr könnte es gelingen eine globale Allianz der metaphysischen Systeme zu schmieden und transzendentale Systeme in neuem Licht wieder anregend in die Wissenschaften einzuleiten. dass diese langsam in Erscheinung tretende Krise auf den Gebieten der KI-Forschung und Kybernetik nicht mit mechanischen Mitteln gelöst werden kann. um die Thesen und Ziele zu illustrieren 2 Als Beispiel des methodischen Vorgehens. aber auch zur „Reinigung“ eines verschieden tradierten begrifflichen und „technischen“ Verständnisses der Vorgänge zwischen Mechanismus und Leben (Organismus). Gambit.2  von wem? • Direkten Bezug herstellen zu aktuellen Fragen der KI-Forschung. Boston 1969) Computerkultur GmbH. kann die Arbeitsweise von de Santillana und von Dechend in ihrem richtungweisenden kulturwissenschaftlichen Werk Hamlet’s Mill herangezogen werden. dennoch scheint sich gerade in diesem Bereich trotz gewaltig erweiterter Ressourcen eine zunehmende Stagnation der Ansätze und Fortschritte abzuzeichnen. Ein neues Komplexitätsverständnis und Komplexitätsmanagement könnte hier eine Brücke schlagen und neue wesentliche Horizonte eröffnen. Berlin 1993) . bzw.Angenommen wird ein ähnliches Lebensverständnis in vielen Teilen traditionaler Systeme. Giorgo de / Dechend. Unterstellt wird weiters ein kultureller Bruch mit dem bisherigen Verständnis von Leben durch die cartesianische Revolution – besonders im Westen. (Santillana. . Dieser Bruch führte zu einer (vielleicht) notwendigen Fokussierung auf das Mechanische. Mit der wachsenden Komplexität moderner Rechner haben heutige KI-Forscher beinahe ausreichende Werkzeuge zur Hand um ihre Konzepte experimentell umzusetzen.und Bedeutungsschärfung herangezogen werden. die in unterschiedlichen „technischen“ Fachsprachen beschrieben werden. ja gerade die geradezu dogmatisch „geglaubten“ mechanistischen und biologistischen Ansätze einer Neuorientierung den Weg verbauen. das Zugrundeliegen von real gleichen oder zumindest sehr ähnlichen Vorgängen und Kategorien im Spannungsbogen zwischen Mechanismus und Organismus – innerhalb unterschiedlicher Kulturen. Darauf beruht meine/die TheseEin Kernpunkt dieser These ist. (Hamlet’s Mill. Als solch eine Brücke wird die interkulturelle Erforschung und Zusammenführung von Themen und Begriffen angesehenals Grundlagenforschung ins Spiel gebracht. Der Vergleich und die gegenseitige Ergänzung eines Themenbereichs durch unterschiedliche kulturelle Aspekte kann zur sinnvollen Begriffs.

wieso die von dir im 2.• Fehlt irgendwie eine Begründung. Abschnitt zitierten Kulturen  Oder ist das eine in den Kulturwissenschaften (?) einigermaßen etablierte Forschungsmethode? . bzw. weshalb gerade die interkulturelle Forschung eine solche Brücke machen kann.

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