Zeiarbeismesse – das kling gu, das kling seriös. Au Messen werden neue Waren und Diensleis- ungen präsenier. Bei der Zeiarbei wird auc mi Ware gehandel: Mi unserer Ware Arbeiskraf.
Die Organisatoren sagen auf ihrer Homepage:
„Zeitarbeit – eine moderne Bescäigungsform, die auc in scwierigen wirtscalicen Zeiten vielen Arbeitssucenden die Möglickeit des (Wieder-) Einstiegs in den Arbeitsmarkt bietet.
Was ür ein Arbeitsmarkt ist das aber?
‣ 40-50 Prozen weniger Einkommen im Snit ür gleie Täigkeien (lau DGB-Sudie).‣ Zwei Klassen von Besäigen innerhalb eines Beriebes.‣ Sändige Konkurrenz und Leisungsdruc. Arbei au Probe – als Dauerzusand.‣ Verdrängung von regulären Arbeispläzen dur Leiharbei.Keine Ineressenverreung im Berieb.Häufige Versöße gegen Tarifesimmungen.‣ Unerlauen eigener Zusagen dur vorzeiige Beendigung des Arbeisverhälnisses.Im Februar 2012 gab es bundeswei ir-a eine Million Zeiarbeier*innen. Die Häle aller neuen Sellen ensehen in der Leiharbei. Die Besäigungs-dauer der Mehrhei lieg dor zwisen einer Woe und uner drei Monaen. Nur jede/-r sese Leiharbeier*in ha eine Chane, im Ansluss an Leih-arbei eine ese Selle zu bekommen. Die Häle wird wieder arbeislos.Konzerne mi Rekordgewinnen und deren Zulieerer sezen au Leihar-bei au im ganz normalen Regelbe-rieb. Beroffene verdienen aus Jahr gerene dursnitli nur halb soviel wie Samm-Miarbeier*innen. 13% beziehen zusäzli Harz IV. Wie viele der anderen au Harz IV be-ziehen können, wenn sie einen An-rag sellen würden, weiß man ni.
„Im Arbeisverrag sanden secs Sunden. Wir sind aber au Arbei gekommen und haben dann zehn, el Sunden gearbeie. Und die Übersunden sind bis heue nic be- zahl worden.“ „Also, was ic hier erleb hate, ers mal die Billiglöhne, Ur- laub wird nic bezahl, Krankhei auc nic. Und was ic auc Ausnuzung finde, is, dass man Kassenabrecnung zusäzlic macen muss, die auc nic bezahl wird.“ 
(Originalöne aus der MDR-Nariensendung „exak“: „Arm roz Arbei – Leiharbeier“ vom 10.04.2007)
„Bei uns gib es permanen Probleme mi völlig undurc- sicigen Lohnabrecnungen.“ „Welce Kollegen? Bei der ersen Leiharbeisfirma wecsel- en die Kollegen of. Und seidem bin ic mehr oder weniger Einzelkämper.“ „Ic habe überwiegend in Alenheimen gearbeie. Zunäcs in einem Alenheim mi ganz guen Bedingungen (…). Die wollen mic auc übernehmen. Aber das ging nic. Im Verrag zwiscen Zeiarbeisfirma und Enleiher war eine Ablöse bzw. Verragssraen vorgesehen. Und eine dreimo- naige Sperre zwiscen Bescäfigungsende bei der Leihar- beisfirma und Bescäfigungsbeginn beim selben Berieb.“ 
(Auszüge aus Inerviews mi Leiharbeier*innen; in: Wild-a Nr. 87, Sommer 2010.)
Ähnli is es bei kirlien Einri-ungen, Sozialverbänden und anderen Branen. Immer häufiger werden a-riflie Sandards dur eigens daür gesaffene Leiharbeisfirmen unerlau-en. Je mehr wir uns srecen und be-werben, je öer wir in den Maßnahmen
 
Sie sagen:
„So ist das nun einmal. Im Kapitalismus müssen die Betriebe webewerbsfähig bleiben. Dazu gehört au Leiharbeit. Begrei sie als Chance, überhaupt Arbeit zu bekommen.“ 
Au europäiser Ebene is es genau diese Nied-riglohnpoliik, die der deusen Exporwir-sa zugue komm. Nur dur die erolgreie Dursezung dieser Maßnahmen zum angeb-lien Wohle Aller konne Deusland eine so ührende Rolle in der europäisen Krisenpoli-ik einnehmen – was die Mensen in Grieen-land, Porugal, Spanien und anderen europäi-sen Ländern smerzha zu spüren bekommen. So inernaional wie diese Krisenpoliik is au der Widersand. Wir sind heue hier, um an dem Beispiel der Leiharbeismesse zu zei-gen, dass Widersand mögli und nöig is. Wir maen keine Verbesserungsvorsläge wie ihr uns besser konrollieren und ausbeuen könn.
Denn das soll nit unsere Zukunf sein.
den Gözen Arbei anbeen, deso mehr versärk si die Konkurrenz uner uns, deso billiger wird unsere Arbeiskra, deso mehr sinken die Löh-ne und deso sleer werden die Arbeisbe-dingungen. Wenn der Job si slimm anühl, lieg es ni an der eigenen ungenügenden Bil-dung, sondern daran, dass Lohnarbei grundsäz-li mies is. Denn dabei geh es ni um die Saffung eines sönen Lebens, sondern um die Ausbeuung der eigenen Arbeiskra zugunsen des Unernehmens. Lohnarbei is eine unerräg-lie Nowendigkei, um si in dieser kapia-lisisen Gesellsa Dinge kauen zu können.
Wir sind hier, um zu sagen, dass es reit und wir eine Zukunf ohne Staat, Nation, Kapital und Lohnarbeit wollen!
M31 Bündnis Bremen – Europäisce Vernetzung gegen den Kapitalismusbremen.marc31.net
a gauche - linke Jugendgruppe
 
Basisgruppe Antifaschismus (BA) Bremen
 
Eine_r von vielen
 
Freie ArbeiterInnen Union - Allgemeines Syndikat Bremen
 
Industrial Workers of the World - Allgemeine Ortsgruppe Bremen
 
Nästes offenes M31 Bremen Treffen:Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr„Sielwallhaus“, 2. Stoc, Sielwall 38, 28203 Bremen
agauche.tk basisgruppe-antifa.orgblog.einer-von-vielen.defau-bremen.comeze.comiww-bremen.tk 
V.i.S.d.P.: Tina Simons, Gerader Weg, 28203 Bremen
View on Scribd