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Der Stürmer / 1923- 1944

Achtung !!! Die Bilder und Texte zeigen anhand von einigen Beispielen, die Ideologie und Verherrlichung des Krieges durch die NS - Diktatur. Die Hefte dürfen Jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden. Für Forschungszwecke und geschichtliche Aufklärung sind sie jedoch sehr interessant. Die Zeitung war keine offizielle NS-Publikation, sondern Streichers Privatbesitz und machte diesen zum mehrfachen Millionär. " Der Stürmer " erschien von 1923 bis Februar 1944 im Verlag " Der Stürmer ". Nürnberg Herausgeber: Julius Streicher Einzelpreis : 15 Pf Schriftleitung : Nürnberg Format: 31,5 x 47,0 cm (Großformat) Seiten : 4 Seiten im Jahr 1944 (kriegsbedingt) , vorher mehr. Inhalt: illustrierte Zeitung mit antisemitischer Propaganda Heftfolge: Je Jahrgang Nr. 1 bis c.a. Nr. 52 Chefredakteure: Karl Holz, Ernst Hiemer u. a. Erscheinungsweise : wöchentlich Druck: " Der Stürmer ", Nürnberg Auflage : Anfangs gering, später hoch, um 1938 etwa 500.000 Stück je Ausgabe Hinweise: Illustrator war meist Philipp Rupprecht (Pseudonym" Fips" ), siehe Bilder unten. Weiterhin gab es Plakate vom Stürmer - Verlag und einige Kinderbücher , u. a. "Der Giftpilz" ! Die Zeitung fand auch Verbreitung durch öffentliche Schaukästen, sogenannte " Stürmerkästen ". " Der Stürmer " war die furchtbarste aller Hetzschriften der Nazis, mit antisemitischer Hetze wurden Juden und Andersdenkende auf schlimmster Art und Weise verunglimpft, teilweise sogar mit pornografischen Zeichnungen und Fotomontagen. Zeichner Philipp Rupprecht ( "Fips" ) stellte die Juden durch seine periodisch erscheinenden, teilweise comicartigen Zeichnungen, (siehe auch unten "Fips - Zeitspiegel "), als minderwertige Menschen dar. Der Herausgeber Julius Streicher endete 1946 am Galgen und "Fips" nach Kriegsende für mehrere Jahre im Strafgefangenenlager.