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Militärtechnische Hefte / DDR / Militärzeitschrift

Der Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik in Berlin (Ost) war ein staatlicher Verlag in der DDR, in dem vor allem militärwissenschaftliche, militärhistorische und militärtechnische Bücher und Zeitschriften publiziert wurden, aber auch belletristische und Memoirenliteratur. Der Verlag ging aus der Publikationsabteilung des Ministeriums des Inneren der DDR hervor, die nach der Zusammenlegung mit dem Verlag für Polizeifachliteratur ab Dezember 1955 als Verlag der Kasernierten Volkspolizei arbeitete. Dieser wurde am 25. Mai 1956 auf Anordnung des Ministeriums für Nationale Verteidigung (MfNV) in Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung mit Sitz in Berlin umbenannt, ab dem 16. August 1960 hieß er Deutscher Militärverlag (DMV). Die Namensänderung in Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik (VEB) erfolgte am 1. Juni 1973. Der Verlag war rechtlich ein Volkseigener Betrieb, der der Politischen Hauptverwaltung des Verteidigungsministeriums unterstellt war. Die zivilen Mitarbeiter waren daher keine Zivilbeschäftigten der Nationalen Volksarmee. 1989 zählte der Verlag 430 Angestellte, von denen rund 100 NVA-Offiziere waren.