Software as a Service

Andreas Von Gunten http://www.andreasvongunten.com IT-Betrieb & RZ Forum 2007

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Können Sie sich vorstellen…
…dass Ihre wichtigsten Kundendaten auf Servern ausserhalb
Ihres Einflussbereiches gespeichert werden?

…dass Sie Unternehmenssoftware für die Führung und
Organisation Ihres Betriebes einsetzen, aber keine eigenen Server besitzen und betreiben?

… dass Sie keine Software kaufen und sich nicht selbst um
Datensicherung und Verfügbarkeit kümmern? …und dabei trotzdem noch gut schlafen?

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Er kann das offenbar nicht…

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Veränderung
Gibt es irgendeinen Grund davon auszugehen, dass die Art und Weise, wie wir in Zukunft Computer und Software nutzen, dieselbe sein wird wie Heute?

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Der Paradigmenwechsel ist im Gange (Stand: 31.3.2007)
 646‘000 Benutzer, 29‘800 Kunden bei Salesforce.com  Über 1‘000‘000 Benutzer bei basecampHQ  Verdoppelung des Umsatzes bei Citrix-Online  SAP kündigt SaaS Lösung an.  Microsoft kündigt SaaS Plattform an  Adobe kündigt SaaS Photoshop an  Google wird mit seinen Premium Services definitiv zum
SaaS Anbieter

 usw.

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Software as a Service (SaaS) ist nicht Mietsoftware
Sie bezahlen zwar in der Regel eine wiederkehrende Abogebühr, aber für diese Gebühr erhalten Sie nicht „nur“ Software, sondern einen Service bestehend aus:

 Serverinfrastruktur  Updates (installiert)  Backup  Security  Verfügbarkeit  Software
Darum müssen zum Vergleich mit klassischen In-House Lösungen die Total Cost of Ownership (TCO) berechnet werden.

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Analogie: Strom aus der Steckdose
SaaS

Traditionelle Software

Selber entwickeln und/oder betreiben

Einstecken & Abonnieren

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Die Multi-Tenant Architektur
Customer 1 Customer 2
Applikations & Data Operating System Hardware

Customer 3
Applikations & Data Operating System Hardware

Customer n
Applikations & Data Operating System Hardware

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single tenant architecture.

Cust. 1

Customer 2

Customer 3
Applikations & Data Operating System Hardware

Cust. 4

Customer n

multi tenant architecture

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Software as a Service ist nicht ASP
 Dem ASP-Model lag eine Single-Tenant Architektur zu
grunde.

 ASP Lösungen waren in der Regel keine Webbrowser
Lösungen.

 Die Kosten für eine ASP-Lösung waren oft höher als die
Kosten für dieselbe In-House Lösung.

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Stärken des Konzepts
 Kurze Projektzeiten  Geringes Risiko  Hohe Skalierbarkeit  Hohe Flexibilität  Einfach zu benützen und dadurch hohe User Akzeptanz  Überall verfügbar (Internet Anbindung vorausgesetzt)  Kalkulationssicherheit  Geringere Komplexität  Wenig Infrastruktur notwendig (Internet Browser genügt)  Einfache Integration mit anderen Webapplikationen  Keine Nebenkompetenzen aufzubauen und zu pflegen.  Hohe Verfügbarkeit

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Schwächen des Konzepts
 Weniger Kontrolle über den Updateprozess  Abhängigkeit von der Internetanbindung  Abhängigkeit vom SaaS Anbieter

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Anpassungsmöglichkeiten (Customizing)
Eine State-of-the-Art SaaS Plattform sollte mindestens folgende Möglichkeiten zur Anpassung des Systems bieten:

 Erstellen von beliebigen benutzerdefinierten Feldern, inkl.
Validierungsanweisungen

 Erstellen von eigenen Tabellen und Relationen  Erstellen von beliebigen benutzerdefinieren Reports inkl.
Berechnungsfeldern

 Anpassen der Layouts  Anpassen der Kommunikationsvorlagen (E-Mail Templates)  Anpassen der Zugriffsrechte z.B. durch Benutzerprofile,
Unternehmenshierachien, usw.

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Integration
Eine State-of-the-Art SaaS Plattform sollte mindestens folgende Möglichkeiten zur Integration in andere ICTUmgebungen bieten:

 WebServices API  Import / Export aller Daten in CSV und XML  Echtzeit Integration von externen Web-Applikation im GUIKontext (Mash-Ups)

 Konnektoren zu Legacy-Systemen und Office
Anwendungen.

 Ggf. CTI - Integration

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Sicherheit
 SSL Verschlüsselung  Kennwortrichtlinien  Sitzungseinstellungen  Zugriffsrechte auf Feldebene  Aktivitätenprotokollierung

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Worauf sollten Sie achten?
Wie bei jeder Auswahl eines Geschäftspartners sollte auch vor dem Einsatz einer SaaS-Anwendung der Anbieter auf Seriosität und Professionalität geprüft werden.

 Anzahl und Art der Kunden, die das System bereits einsetzen.  Die Dauer, seit der die Lösung am Markt verfügbar ist.  Transparenz über Verfügbarkeit und Infrastrukturinvestitionen.  Systemarchitektur (Multi-Tenant vs. Single-Tenant)  Dass das System nur on demand und nicht auch für die lokale

Installation angeboten wird (Hybrid).  Dass die Daten jederzeit und ohne in Anspruchnahme des Anbieters in Standardformaten (CSV, XML) exportiert werden können.  Dass Sie das System jederzeit und ohne ihn in Anspruchnahme des Anbieters testen können.  Dass Sie das System in andere Umgebungen integrieren können (Webservices API)  Dass Sie andere Webapplikationen in das System integrieren können (Mashups)

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Weitere Infos und Links
Finden Sie auf meinem Blog:
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