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Ergebnisbericht d. LeerstandsOffensive 2011 (CO-LECTION 01.2012)

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Hier unser Archivexemplar im Dokumentationsprojekt "CO-LECTION[tm].
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„Förderfähig sind vorrangig überörtlich zusammenarbeitende oder ein Netzwerk bildende
Städte oder Gemeinden in funktional verbundenen Gebieten bzw. kleinere Städte in Abstim-
mung mit ihrem Umland“ [VV Städtebauförderung 2011, Art. 9 Abs.2]. Dieser geforderte und
im Projekt entsprechend berücksichtigte Anspruch der interkommunalen Zusammenarbeit
spiegelt sich auch in der Konzeptherleitung wieder. Bei der Entwicklung von Konzepten wurde
nicht vom einzelnen Objekt ausgehend vorgegangen sondern die Rahmenbedingungen der elf
Gemeinden als Ansatz verwendet. Vorhandene Strukturen wurden berücksichtigt um zu beur-
teilen, welche Bedarfe vor Ort bestehen und gedeckt werden sollten. Die Vermeidung von
Parallelstrukturen war dabei das Ziel, um keine Konkurrenz zu teilweise schon schwach ausge-
lasteten Angeboten aufzubauen.

Nicht alle untersuchten Handlungsfelder sind durch Konzepte der LSO beeinflussbar. Die
technische Infrastruktur ist insbesondere im Rahmen eines nur zehnmonatigen Projekts wie
diesem schwer zu beeinflussen.

Alle Konzepte tragen maßgeblich zur Veränderung der Leerstandsstruktur bei und beziehen
dabei die Wirtschaft, die Grundversorgung, die Siedlungs- und soziale Infrastruktur mit ein.
Das Hauptaugenmerk bei der Konzepterarbeitung lag auf der Stärkung und Unterstützung der
interkommunalen Zusammenarbeit.

Objektbezogene Konzepte zielen auf eine längerfristige Wieder- bzw. Neunutzung ab, hilfe-
stellende Werkzeuge sollen dabei die Umsetzung erleichtern. Die Strategien zur Bewusst-
seinsbildung haben eine kurzfristige öffentlichkeitswirksame Aktivierung ungenutzter Objekte
zum Ziel.

Das folgende Kapitel beschreibt die Konzepte mit deren Zielsetzung, Inhalte sowie den erfor-
derlichen Schritten zur Umsetzung. Auch mögliche Projektpartner und Umsetzungsverantwort-
liche werden genannt. Innerhalb der Konzeptarbeit wurden Projektpartner, eine passende
Immobilie sowie idealerweise ein Investor recherchiert und wenn möglich aktiviert. Dies war
bei den unterschiedlichen Konzepten im gesetzten zeitlichen Rahmen sehr unterschiedlich
möglich.

Innerhalb der inhaltlich breit gefächerten Konzeptauswahl traten ebenso vielfältige Probleme
und Hindernisse auf. Vor allem die Aktivierung von Beteiligten und Trägern hat sich oftmals
als langwierig herausgestellt. Hierin ist der unterschiedliche Umsetzungsfortschritt der ein-
zelnen Konzepte (vgl. Abb. 41, Abb. 47, Abb. 48) begründet.

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