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Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk 321

Lehndorf-Watenbüttel
Ratsherr der Stadt Braunschweig
Frank Graffstedt
Frankenstr. 12 J
38116 Braunschweig
Tel.
0531 - 251 22 46

Tag
23.12.2015

Rundbrief 11/2015
Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Freundinnen und Freunde!
Mit diesem Rundbrief kurz vor den Weihnachtstagen und dem anstehenden Jahreswechsel möchte ich Sie bzw. Euch nicht nur über die insbesondere unseren Stadtbezirk betreffenden Entscheidungen im Stadtbezirksrat, den Ausschüssen des Rates und den erst vorgestern tagenden Rat der
Stadt Braunschweig informieren.
Ich möchte auf diesem Wege auch die Gelegenheit nutzen, Ihnen bzw. Euch und Ihren bzw. Euren
Familien ein Frohes Weihnachtsfest, ruhige Tage zwischen den Jahren und einen Guten Rutsch in
ein für alle gesundes, erfolgreiches und abwechslungsreiches Jahr 2016 zu wünschen.
Mit diesem Rundbrief kurz vor den Weihnachtsfeiertagen möchte ich Sie bzw. Euch hinweisen
auf/informieren über
A)
B)
C)
D)
E)

Neubau Görge Markt - Erneute Auslegung des Bebauungsplans Franz Rosenbruch Weg
Neue Kindertagesstätte Lammer Busch-Ost II
Unterbringung von Flüchtlingen in Braunschweig 2016
Denk Dir Deine Stadt – Ideenkarte und neuer Workshop in der Stadthalle
Hinweis auf die Sitzungen des Stadtbezirksrates im Jahr 2016

Diese Email darf gerne von Ihnen/von Euch ohne jede Veränderung an interessierte Bürgerinnen
und Bürger weitergeleitet werden
Diejenigen, die künftig in den Emailverteiler aufgenommen werden wollen oder ggf. künftig keine
Email erhalten wollen, bitte ich um eine kurze Email an Frank@GraffstedtBS.de. Ich werde dann
den Verteiler sofort aktualisieren.
Hinweise auf Veranstaltungen nehme ich gerne von Ihnen /Euch auf, um dann auch über meinen
Verteiler darauf hinzuweisen.
Bei Rückfragen oder für Anregungen erreichen Sie mich per Email oder ggf. telefonisch.
Im Rundbrief sind dann an einigen Stellen die Dokumentennummern der Vorlagen angeführt, über
die dann die vollständigen Unterlagen Im Ratsinformationsdienst über die Internetseite der Stadt
Braunschweig https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/yw010.asp unter Angabe der Dokumentennummer nachgelesen werden können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr/Euer

Frank Graffstedt

A)
Neubau Görge-Markt im Kanzlerfeld
Vorhabenbezogener Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Franz-Rosenbruch-Weg",
OE 39 Stadtgebiet zwischen Bundesallee, Stauffenbergstraße und dem Franz-RosenbruchWeg, Beschluss über die erneute Auslegung 15-01053 und 15-01053-01
Nachdem im Bezirksrat die erneute Auslegung des Bebauungsplanes beraten und mit Ergänzungen beschlossen wurde (siehe Rundbrief Nr.10/2015), erfolgten dann die Beratungen im Planungsund Umweltausschuss und im Verwaltungsausschuss. Beschlossen wurde, dass der geänderte
Bebauungsplan erneut ausgelegt wird. Die Auslegung wird auf zwei Wochen beschränkt und die
Bekanntmachung darüber und die öffentliche Auslegung erfolgen erst nach den Weihnachtsferien
2015. Diejenigen Personen, die im bisherigen Verfahren Einwendungen erhoben haben, werden
schriftlich über die erneute Auslegung informiert. In diesen Punkten wurden die Beschlüsse des
Bezirksrates zum Ablauf des Verfahrens übernommen. In einem Punkt wurde die Vorlage durch
den Planungsausschuss verändert: Auf die Genehmigung zur Aufstellung eines Werbepylons wurde verzichtet und der Investor hat zwischenzeitlich auch diesen Verzicht akzeptiert.
B)
Neue Kindertagesstätte Lammer Busch-Ost II
AWO wird Betreiber der neuen Kindertagesstätte Lammer Busch-Ost II

15-01306

Nach Behandlung der Vorlagen in verschiedenen Ausschüssen auch unter Beteiligung des Stadtbezirksrates hat der Rat am Montag dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt. Diese hat vorgeschlagen, die Betriebsträgerschaft der o.g. Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Braunschweig zu übertragen. Insbesondere die Überlegungen zum Raumprogramm für den
geplanten Neubau der Kindertagesstätte Lammer Busch Ost II haben dabei überzeugt. Darüber
hinaus fällt mit der Arbeiterwohlfahrt die Wahl auf einen Träger, der sich aller Voraussicht nach gut
in die vorhandene Trägervielfalt vor Ort einfügen wird.
Weiterhin gaben das auf die sozialräumlichen Gegebenheiten zugeschnittene sehr gute und moderne Konzept, die Familienorientierung und die Beteiligung der Eltern sowie die Ausführungen
zum Bereich „Personalmanagement" und „Qualitätsmanagement“ den Ausschlag, diesen Träger
für die Betriebsträgerschaft auszuwählen. Daneben machte der Träger deutlich, dass ein wichtiger
Bestandteil der täglichen Arbeit das Thema „Kinderschutz“ einnimmt. Außerdem wurde ein überzeugendes Vertretungskonzept vorgelegt.
Raumprogramm wurde beschlossen
15-01322
Das Raumprogramm zum Investitionsvorhaben ,Neubau Kindertagesstätte Lammer Busch Ost II‘
mit zwei Krippengruppen und einer Kindergartengruppe wurde ebenfalls vom Rat beschlossen.
In Abstimmung mit dem vorgesehenen Träger wurde das ursprünglich von der Verwaltung vorgeschlagene Raumprogramm erörtert und überarbeitet. In Abstimmung mit dem Träger hat sich die
Verwaltung darauf verständigt, zusätzlich zu den Erfordernissen der DVO Kindertagesstättengesetz einen Multifunktionsraum zu schaffen.
Angaben zum Raumprogramm Für den Neubau der Kindertagesstätte Lamme Ost II (zwei Krippengruppen und eine Kindergartengruppe) wird folgendes Raumprogramm zu Grunde gelegt:
1 Mehrzweckraum 60 m²
3 Gruppenräume je 50 m²
2 Kleingruppenräume (Krippe) je 20 m²

1 Kleingruppenraum (Kindergarten) 15 m²

2 Sanitärräume (Krippe) je 15 m²

1 Sanitärraum (Kindergarten) 12 m²

3 Garderoben je 14 m²

3 Abstellräume je 5 m²

1 Büro 12 m²

1 Personalraum 20 m²

1 Personal-WC/Behinderten-WC 8 m²

1 Küche 20 m²

1 Vorratsraum 6 bis 10 m²

1 Hauswirtschaftsraum 12 bis 15m

1 Putzmittelraum 5 m²

1 Bettenlager/Stuhllager 10 m²

1 Kinderwagenabstellraum 10 m²

1 Multifunktionsraum 15 m ²

1 Außengeräteraum 10 m²
Die Größe des Grundstücks von 2.415 m² lässt auch unter Berücksichtigung des zusätzlich zu
schaffenden Multifunktionsraumes die Option einer Erweiterung der Kindertagesstätte um eine
vierte Gruppe zu.

Der Finanzrahmen für den Neubau der Kindertagesstätte wird nach derzeitigen Erkenntnissen ein
grober Kostenrahmen (+/- 30 %) mit rd. 2,55 Mio. € einschließlich der Planungskosten umfassen.
Durch den zusätzlichen Multifunktionsraum und der Tatsache, dass durch die eingetretene Verzögerung dieses Jahr kein Bauantrag mehr eingereicht werden kann, und im nächsten Jahr für einen
Bauantrag die Bestimmungen der EnEV 2016 anzuwenden sind, ergeben sich Mehrkosten in Höhe
von 293.000 €. Diese sind in den Kosten von 2,55 Mio. € berücksichtigt.
Es ist beabsichtigt, für dieses Projekt Fördermittel entsprechend der Richtlinie über die Gewährung
von Zuwendungen für den Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder unter 3 Jahren in Höhe von
360.000 € in Anspruch zu nehmen. Die Inanspruchnahme setzt eine Antragstellung bis zum 31.
März 2016 und einen Abschluss der Investitionsmaßnahme bis Dezember 2017 voraus.
Für das Haushaltsjahr 2015 sind derzeit Planungskosten in Höhe von 155.000 € (Projekt
5E.210141) für dieses Vorhaben eingeplant. Zum Haushalt 2016 ist vorgesehen, die noch fehlenden Haushaltsmittel und die Fördermittel in den Haushaltseinplanungen zu berücksichtigen
Und da ohne Grundstück auch kein Neubau möglich ist, wurde auch der
Ankauf einer ca. 2.415 m² großen Teilfläche der unbebauten Grundstücke Gemarkung
Lamme, Flur 6, Flurstücke 743 und 197/6 für den Bau einer Kindertagesstätte im Baugebiet
Lammer Busch-Ost
15-01125
beschlossen.
In Lamme wurde ein weiteres Wohnbaugebiet „Im großen Raffkampe“ für Einfamilienhäuser mit 74
Wohnbaugrundstücken geschaffen. Die Vermarktung der Baugrundstücke ist bereits abgeschlossen. Darüber hinaus sind weitere Bauabschnitte (u. a. „Neue Mitte Lamme“) in Planung. Aus dem
Neubaugebiet ergibt sich ein zusätzlicher Bedarf an Betreuungsplätzen. Der Bedarf kann nicht von
den vorhandenen Einrichtungen abgedeckt werden, da schon jetzt die im Ortsteil Lamme vorgehaltenen Betreuungseinrichtungen nicht ausreichen. Zur Sicherstellung des wohnortnahen Bedarfes
für zwei Krippen- und einer Kindergartengruppe sowie zur Erfüllung des Rechtsanspruches ist die
Errichtung einer weiteren Kindertagesstätte geboten. Der Neubau soll auf dem nördlich angrenzenden Grundstück der bestehenden Kindertagesstätte „Wilde Wiese“ errichtet werden. Hierzu ist
der Ankauf der im anliegenden Lageplan markierten ca. 2.415 m² großen Teilfläche der unbebauten Grundstücke Gemarkung Lamme, Flur 6, Flurstücke 743 und 197/6 erforderlich. Der Ankauf
soll lastenfrei und frei von miet- und pachtrechtlichen Bindungen zum ermittelten Verkehrswert
erfolgen.

C)
Zuweisung von Flüchtlingen in Braunschweig
Der Oberbürgermeister hat am 27.11. dem Rat, den Bezirksräten und der Öffentlichkeit das Konzept der Stadtverwaltung zur Unterbringung von Flüchtlingen in der Stadt ab 2016 vorgestellt. Am
Montag den 30.11.2015 hatten dann alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich auch direkt
vom Oberbürgermeister und den Dezernenten in einer Bürgerversammlung in der VW-Halle informieren zu lassen. Ebenfalls gab es dort die erste Gelegenheit, sich direkt vor Ort gegenüber der
Stadtverwaltung zu äußern und Fragen zu stellen. Das komplette Konzept incl. Anlagen ist auch
nachzulesen unter
http://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/nachrichten/Standortkonzept_fuer_Fluechtlinge.ht
ml
In der Sondersitzung des Bezirksrates am 10.12.2015 wurde dann der Bezirksrat LehndorfWatenbüttel zur Vorlage „Zuweisung von Flüchtlingen in Braunschweig 2016“ angehört. Nach ausführlicher Darstellung durch die Verwaltung und Beantwortung aller Nachfragen seitens der Bezirksratsmitglieder wurden im Rahmen der Anhörung folgendes beschlossen:
A.
Als Standorte für die Herrichtung von kommunalen Aufnahmeeinrichtungen (KAE`s) sind zunächst
2 Sporthallen (Naumburgstraße mit rund 200 Plätzen und Sporthalle Watenbüttel mit rund 130
Plätzen) vorgesehen. Sofern diese Plätze nicht ausreichend sein sollten, wird als dritte Halle die
Sporthalle in der Moselstraße mit rund 65 Plätzen genutzt. Sollte die Bereitstellung anderer Immobilien möglich sein (z.B. Kreiswehrersatzamt), sind diese den Sporthallen vorzuziehen. Die Verwaltung wird beauftragt, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen und Aufträge zu erteilen, um diese
Hallen als städt. Erstaufnahmeeinrichtungen zur vorübergehenden Unterkunft für Flüchtlinge zu

betreiben, bis die längerfristigen großen Wohneinheiten errichtet worden sind. Eine abschließende
Entscheidung über die Nutzung von evtl. Drittimmobilien wird getroffen, sobald die Anzahl der aufzunehmenden Flüchtlinge bekannt ist bzw. es weitergehende Informationen zu den Immobilien
gibt.
Der Einrichtung von kommunalen Erstaufnahmeeinrichtungen wird so wie dargestellt, zugestimmt.
Ergebnis Bezirksrat: Ja: 5; Nein: 6; Enth.: 0 – damit abgelehnt.
B. Dem dezentralen Standortkonzept wird zugestimmt. Es gibt unter Beachtung verschiedener
Aspekte, beispielsweise der Sozialverträglichkeit, der verkehrlichen Erschließung und vorhandenen sozialen Infrastruktur sowie des Bauplanungsrechtes und eventuell entgegenstehender Planungsziele insgesamt 16 Standorte verteilt über das ganze Stadtgebiet (mit Ausnahme der Stadtteile Kralenriede, Weststadt und westliches Ringgebiet). Dort sollen Unterkünfte für jeweils ca.100
Flüchtlinge pro Standort (Mit Ausnahme ehemaliges Kreiswehrersatzamt mit ca. 500) entstehen.
Ergebnis Bezirksrat: Ja: 7; Nein: 2; Enth.: 3 – damit zugestimmt.
C. Die erforderlichen finanziellen und stellenplanmäßigen Ressourcen werden in den Haushalt und
den Stellenplan 2016 eingearbeitet bzw. im Rahmen einer über- bzw. außerplanmäßigen Bewilligung bis zum Inkrafttreten des Haushaltes 2016 bereitgestellt.
Die Stellenbesetzungen für diesen Aufgabenbereich erfolgen erforderlichenfalls im Vorgriff auf den
Stellenplan 2016. Die konkrete Darstellung der erforderlichen Stellen erfolgt in einer gesonderten
Vorlage.
Ergebnis Bezirksrat: Ja: 6: Nein: 2; Enth.: 4 – damit zugestimmt
Beschluss des Rates am 21.12.2015
Nach der Diskussion der Vorschläge der Verwaltung in allen Bezirksräten und allen Fachausschüssen erfolgte dann vorgestern die abschließende Beratung und Abstimmung durch den Rat
der Stadt Braunschweig. Zur ersten Vorlage der Verwaltung lag eine Ergänzung vor, zu der auch
in zwei Anlagen die Darstellung der Abstimmungsergebnisse in den Stadtbezirksräten und den
beteiligten Ausschüssen und die Stellungnahme der Verwaltung zu den Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zum Standortkonzept Flüchtlingsunterkünfte aufgeführt sind.
https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1001647
Zur Vorlage der Verwaltung lag ein Änderungsantrag der CDU-Fraktion vor, der ausführlich diskutiert wurde. Von den anderen Fraktionen wurde dabei ausdrücklich festgestellt, dass die vorgeschlagenen Veränderungen inhaltlich keine Veränderung des von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Weges bei der Zuweisung von Flüchtlingen in Braunschweig darstellt, da nur schon vorhandene Inhalte anders formuliert wurden.
Abschließend wurde dann bei einer Enthaltung einstimmig – auch mit den Stimmen der zum Bezirksrat Lehndorf-Watenbüttel gehörenden Ratsmitglieder - beschlossen:
Beschluss des Rates: Zuweisungen von Flüchtlingen in Braunschweig 2016
Parallel zu den Planungen für ein dezentrales Standortkonzept bittet der Rat der Stadt Braunschweig den Oberbürgermeister, sobald das niedersachsenweite Kontingent von 50.000 Personen
erschöpft ist, in seinen Verhandlungen mit dem Innenministerium weiterhin alles zu unternehmen,
damit die tatsächliche Zahl der sich in der Landesaufnahmebehörde (LAB) befindlichen Flüchtlinge
verlässlich und fair angerechnet wird.
A. Als Standorte für die Herrichtung von kommunalen Aufnahmeeinrichtungen (KAE`s) sind zunächst 2 Sporthallen (Naumburgstraße mit rund 200 Plätzen und Sporthalle Watenbüttel mit rund
130 Plätzen) vorgesehen. Sofern diese Plätze nicht ausreichend sein sollten, wird als dritte Halle
die Sporthalle in der Moselstraße mit rund 65 Plätzen genutzt. Die Verwaltung unternimmt alles,
um die Belegungszeit dieser Sporthallen so gering wie möglich zu halten, damit der Sportbetrieb
so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden kann. Dazu sind, wie bisher, vor allem andere Immobilien zu prüfen und als KAE einzusetzen. Sollte die Bereitstellung anderer Immobilien
möglich sein (z.B. Kreiswehrersatzamt) sind diese den Sporthallen vorzuziehen. Die Verwaltung
wird beauftragt, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen und Aufträge zu erteilen, um diese Hallen als städt. Erstaufnahmeeinrichtungen zur vorübergehenden Unterkunft für Flüchtlinge zu betreiben, bis die längerfristigen großen Wohneinheiten errichtet worden sind. Eine abschließende

Entscheidung über die Nutzung von evtl. Drittimmobilien wird getroffen, sobald die Anzahl der aufzunehmenden Flüchtlinge bekannt ist bzw. es weitergehende Informationen zu den Immobilien
gibt.
Der Einrichtung von kommunalen Erstaufnahmeeinrichtungen wird so wie dargestellt, zugestimmt.
B. Dem dezentralen Standortkonzept wird zugestimmt. Es gibt unter Beachtung verschiedener
Aspekte, beispielsweise der Sozialverträglichkeit, der verkehrlichen Erschließung und vorhandenen sozialen Infrastruktur sowie des Bauplanungsrechtes und eventuell entgegenstehender Planungsziele insgesamt 16 Standorte verteilt über das ganze Stadtgebiet (mit Ausnahme der Stadtteile Kralenriede, Weststadt und westliches Ringgebiet). Dort sollen Unterkünfte für jeweils ca.100
Flüchtlinge pro Standort (Mit Ausnahme ehemaliges Kreiswehrersatzamt mit ca. 200) entstehen.
C. Die erforderlichen finanziellen und stellenplanmäßigen Ressourcen werden in den Haushalt und
den Stellenplan 2016 eingearbeitet bzw. im Rahmen einer über- bzw. außerplanmäßigen Bewilligung bis zum Inkrafttreten des Haushaltes 2016 bereitgestellt.
Die Stellenbesetzungen für diesen Aufgabenbereich erfolgen erforderlichenfalls im Vorgriff auf den
Stellenplan 2016. Die konkrete Darstellung der erforderlichen Stellen erfolgt in einer gesonderten
Vorlage.
D. Die unter Punkt B. genannte Höchstzahl von 100 Flüchtlingen pro Standort (mit Ausnahme der
Standorte ehemaliges Kreiswehrersatzamt [höchstens 200 Personen], Hondelage [höchstens 80
Personen], Rühme [höchstens 50 Personen], Volkmarode [höchstens 50 Personen] und Rüningen
[höchstens 50 Personen]) ist grundsätzlich nicht zu überschreiten. Sollte sich im Laufe der Umsetzung des dezentralen Standortkonzeptes abzeichnen, dass Braunschweig mehr Flüchtlinge zugewiesen bekommt, so sind seitens der Verwaltung weitere Standorte zu finden und erneut alle betroffenen Gremien zu beteiligen.
Sachstand Unterbringung von Flüchtlingen in Fremdimmobilien

15-01330

Immer wieder wird angesprochen, dass die Stadt doch Flüchtlinge in Baumärken und anderen
leerstehenden Gebäuden in der Stadt unterbringen soll. Mit der Mitteilung Sachstand Unterbringung von Flüchtlingen in Fremdimmobilien wurde zur Ratssitzung mitgeteilt, welche Immobilien
von der Verwaltung geprüft wurden bzw. für welche Gebäude eine Prüfung und Gespräche mit den
Eigentümern noch laufen. Diese Liste kann man unter
https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1001656
auf der Internetseite der Stadt nachlesen.
Personal-/Stellenbedarf der Stadt u.a. im Zusammenhang mit der Zuweisung
von Flüchtlingen
Da beschlossen wurde, dass die Stadt im Zusammenhang mit der Zuteilung von Flüchtlingen entstehende neue Stellen ausschreiben darf, hat die Stadt inzwischen den erforderlichen Stellenbedarf für 2016 ermittelt und diese Stellen auch ausgeschrieben. Ausgeschrieben wurden nun u.a.
22 Hausmeister/-innen für die Unterkünfte, 10 Sozialarbeiter/-innen, 13 Verwaltungskräfte für verschiedene Aufgabenbereiche. 2 Sachbearbeiter/-innen Ausländerangelegenheiten, Sachbearbeiter/-in Wohnraum für Flüchtlinge, techn. Sachbearbeiter/-innen für Planung und Bau von Flüchtlingsunterkünften, etc..
Wer Interesse an einer Beschäftigung bei der Stadt hat bzw. jemanden kennt, der möglicherweise
Interesse an einer der ausgeschriebenen Stellen bei der Stadt hat, findet alle aktuellen Ausschreibungen unter:
http://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/stellen_praktikum/stellen.html
D)
Denk Deine Stadt

-Ideenkarte und Veranstaltungshinweis

In den letzten Rundbriefen habe ich schon auf www.denkdeinestadt.de hingewiesen. Denk Deine
Stadt ist das offene Dialogformat zum Zukunftsbild der Stadt Braunschweig, in dem herausgefunden werden soll, wie und wo sich die Löwenstadt bis 2013 verändern soll. Inzwischen sind viele
Ideen, Anregungen und Kritikpunkte eingegangen, die über Markierungen im Stadtplan nachzule-

sen sind. Da dort auch diverse Markierungen vorhanden sind, die unseren Stadtbezirk betreffen,
lohnt es sich dort einfach einmal drauf zu sehen und zu schauen was für unseren Stadtbezirk angemerkt wurde.
Und hinweisen möchte ich auf den zweiten Workshop für alle Bürgerinnen und Bürger in der
Stadthalle, der stattfinden wird am 11.1.2016.
http://www.denkdeinestadt.de/#aktuelles

E)
Sitzungen des Stadtbezirksrates Lehndorf-Watenbüttel im Jahr 2016
Im Jahr 2016 finden die nächsten Sitzungen des Stadtbezirksrates statt am
Mittwoch, den 13.01.2016,
Mittwoch, den 17.02.2016,
Mittwoch, den 13.04.2016, und
Dienstag, den 07.06.2016.